Letzte Aktualisierung: 06.05.2025

#7 Zeiterfassungsterminals

Wie passen physische Zeiterfassungsterminals in eine SaaS Lösung? Warum sind die Geräte häufig unverzichtbar? Und worauf kommt es dabei an? In dieser Folge tauchen Simon und Andreas ab in das Thema Hardware und erklären, auf welche Geräte askDANTE hier setzt - und warum.

Transkript:

Einstempeln. Ihr askDANTE Podcast rund um Zeiterfassung, Abwesenheiten, Schichtplanung und bessere HR-Prozesse. Der neue Arbeitstag beginnt.

Andreas: „Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge unseres askDANTE Podcasts. Mein Name ist Andreas Jene.“

Simon: „Und hier ist Simon Hallen. Hallo.“

Andreas: „Simon, heute wollen wir sprechen über das Thema Zeiterfassungsterminals. Da sagst du ja immer, Zeiterfassungsterminals kämen dir so ein bisschen angestaubt vor.“

Simon: „Ja, so ein bisschen irgendwie. Vor meiner Zeit bei askDANTE habe ich mich damit natürlich auch nicht so wesentlich beschäftigt und kam dann hierher und habe gedacht: 'Wow, wie relevant das dann doch für viele Kunden ist und für uns intern scheinbar selbst ja auch.' Wer die letzte Folge gehört hat, hat ja auch vielleicht schon ein bisschen gemerkt, dass wir uns ja fast als Terminal-Fans geoutet haben im Rahmen der verschiedenen Erfassungsarten. Aber die Leitfrage, mit der wir heute in diese Terminalfolge gehen wollen, ist ja eigentlich: Wir sind ja ein SaaS-Anbieter im Cloud-Geschäft. Was hat das denn eigentlich mit unserem Geschäftsmodell zu tun? Steht das nicht im Widerspruch?“

Andreas: „Ja, genau. Das ist eine ganz spannende Frage. Da macht man sich ja vielleicht auch als Außenstehender gar nicht so große Gedanken darüber. Weil eigentlich ist es ja so, dass wenn man Cloud- oder SaaS-Anbieter ist, man ein Geschäftsmodell haben möchte, das am besten unendlich skaliert. Das heißt, ich entwickle etwas und das kann ich dann irgendwie auch einfach multiplizieren und an viele, viele Kunden ausliefern. Tatsächlich ist das mit Software natürlich auch immer gut möglich, aber bei Zeiterfassungsterminals haben wir es ja mit Hardware zu tun. Und Hardware muss an den Kunden geliefert werden. Da ist eine Logistik dahinter, das muss angepasst werden, auch auf Kundenwünsche, und dann steht sich das irgendwie so ein bisschen gegenseitig auf den Fü Füßen. Ich würde auch sagen, das ist gleichzeitig das Besondere hier bei askDANTE, dass wir beides machen: Dass wir einerseits ein SaaS-Anbieter sind und andererseits aber auch eine Hardware-Plattform mit anbieten, die zu unserem Cloud-Produkt passt.“

Simon: „Ja, spannend auf jeden Fall. Wenn man sich das erst mal so anhört, sagt man: 'Okay, es gibt da einfach verschiedene Lösungsansätze', aber viele unserer Kunden kommen auf jeden Fall nicht ohne aus. Sagen wir das mal so. Nicht ohne Hardware, ne?“

Andreas: „Genau.“

Simon: „Und da merkt man schon, das wird auf jeden Fall ein bisschen mehr der technische Charakter unserer heutigen Folge sein. Wir steigen mal ein: Was sehen wir denn aktuell am Markt so als Lösungsansätze? Da gibt es ja doch auch viele Unterschiede. Wir kennen ja auch die Zukunft Personal, die Messe, wo wir immer vertreten sind, und da gucken wir auch mal nach links und nach rechts, was es eigentlich so für Entwicklungen gibt. Ich habe zum Beispiel in einem der letzten Webinare gehört: Zeiterfassungsterminal. Wir haben eigentlich gedacht, wir haben hier zwei, drei iPads, und es gibt Anbieter, die auch sagen, sie können die doch auch als Terminal benutzen oder umfunktionieren sozusagen.“

Andreas: „Genau. Grundsätzlich kann man den Gedanken natürlich erst mal verfolgen, aber die Frage ist natürlich, ob ein iPad als Konsumentenelektronik für einen Dauerbetrieb gedacht ist, ob man sich ein iPad an die Wand hängen möchte und wie dann eigentlich der Akku eines iPads unterwegs reagiert. Das sind ganz viele Fragen drumherum, und dann stellt sich die nächste Frage: Wie will ich eigentlich darauf erfassen? Kann ich damit eigentlich einen RFID-Transponder auslesen oder kann ich damit meinen RFID-Transponder auslesen? Oder wie soll das eigentlich alles gehen? Vor allem kostet ein iPad ja auch Geld, also wie jedes andere Tablet. Die kosten ja einfach auch Geld. Da merkt man dann schon schnell, dass so ein Tablet – das ist jetzt kein iPad-spezifisches Thema, sondern es können natürlich auch andere Tablets sein – als Konsumentenelektronik eigentlich etwas anderes will. Die will auf jeden Fall nicht den ganzen Tag daueronline an der Wand hängen. Alleine das Thema Tablet, das ist ja auch ein mobiles Gerät, das heißt, eigentlich ist da gar kein Kabel vorgesehen. Man müsste, um ein iPad dazu zu bringen, erst mal andere Sachen drumherum machen. Lösungsansätze dieser Art haben wir auch im Markt in der Vergangenheit gesehen, dass es Anbieter gab, die Halterungen oder Tablet-Rahmen mit einem eingebundenen RFID-Leser und so etwas für viel Geld angeboten haben, was dann aber in der Summe mit dem Gerät zusammen einfach anderthalbtausend Euro kosten sollte. Es gibt auch andere Lösungen. IPad is so das eine. Wir wissen natürlich, es gibt auch Modelle, die im 3D-Druck hergestellt werden, die vielleicht auch von Anbietern in Eigenregie entwickelt werden. Wir wissen natürlich, dass es ganz klar Zeiterfassungsgeräte, auch viel Elektronik, gibt, die aus dem asiatischen Raum kommt. Ganz interessant ist bei all diesen Sachen, die wir jetzt angesprochen haben bis hierher, dass, wenn wir auf die Messe gehen, wir hauptsächlich Hardware von einer anderen Kategorie sehen, und das ist Industrie-Elektronik.“

Simon: „Mhm.“

Andreas: „Das ist dann vielleicht das andere, was man von außen nicht sofort sieht: dass es einen Unterschied zwischen dieser Konsumentenelektronik, diesen kleinsten Mikroserien in sehr kleinen Auflagen und auf der anderen Seite einer ganzen Welt von Industrie-Elektronik gibt. Da gibt es dann Hersteller wie zum Beispiel Datafox, PCS, Dormakaba, Iskus und so weiter. Da gibt es auch noch andere, die eine andere Klasse von Geräten herstellen, die man aber im Konsumentenmarkt so gar nicht kennt.“

Simon: „Mhm. Jetzt hast du ja schon Datafox angesprochen. Gehen wir vielleicht mal ein bisschen über zu dem Thema Industrieelektronik versus Konsumentenelektronik. Mit was für Geräten arbeiten wir von askDANTE denn zusammen? Wir haben ja eine langjährige und auch gut gewachsene, zuverlässige Partnerschaft mit Datafox.“

Andreas: „Genau.“

Simon: „Wir sprechen auch gleich im Laufe der Zeit noch ein bisschen darüber, was eigentlich auch unser Anspruch an Hardware sein sollte und was uns wichtig ist. Aber letztendlich arbeiten wir mit Datafox zusammen. Das werden wir auch regelmäßig gefragt. Die sitzen ja in Hessen und stellen Geräte auch für verschiedene Branchen her. Wir haben auf unserer Website auch Verweise darauf, was wir so anbieten, und es gibt auch noch mehrere Möglichkeiten, aber die haben ein irres Portfolio an Industrieelektronik, und die sind dann eben auch individuell konfigurierbar et cetera. Was bedeutet das denn jetzt? Du bist ja jetzt als Geschäftsführer schon lange dabei. Was bedeutet das, wenn wir einen Hersteller haben, mit dem wir so lange zusammenarbeiten? Wir kennen uns gut gegenseitig, oder?“

Andreas: „Ja, genau, wir kennen uns gut und man weiß auch, was man voneinander zu erwarten hat. Oder anders im Positiven: Man weiß, was man aneinander hat. Ich glaube, das ist das Wichtige. Da würde ich vielleicht noch mal einen kleinen Schritt zurückgehen und sagen: Da du vorhin eingangs ja sagtest, wir sind ein SaaS-Anbieter, was ist eigentlich unsere Anforderung an Terminals oder an Hardware? Unsere oberste Anforderung ist natürlich, dass das alles absolut robust und absolut zuverlässig ist, dass das keine Probleme macht, dass wir wenige Wartungsfälle haben und so weiter und so fort. Wir wollen eine Plattform haben, die wir bei Kunden immer und in jeder Konstellation in den Einsatz bringen können. Das haben wir mit dem Partner Datafox auf jeden Fall. Vor allem, du hattest es eben auch schon angesprochen, sitzen sie ja auch in Deutschland. Es ist ein deutscher Hersteller, wo wir einen direkten Draht hin haben können, wo man einfach auch mal Support kriegt und mal in die Entwicklung einen Draht hat. Das ist natürlich ein unglaublicher Vorteil, den man hat, wenn man eine Lösung wie die unsere hat. Wir versuchen ja immer unsere Prozesse weiterzuentwickeln, weiterzudenken und aus der Box rauszukommen, in der Zeiterfassung bisher gedacht ist, und immer zu gucken: Was geht denn da? Was kann man jetzt eigentlich noch machen? Und dann vielleicht auch zu sehen, dass eigene Wünsche mal Gehör finden. Das ist superinteressant, was das angeht. Das auf jeden Fall zum Thema Anspruch und Erwartungshaltung an Terminals. Wir hatten im Vorfeld auch über eine kleine Anekdote gesprochen. Die will ich auch noch mal kurz preisgeben. Ganz am Anfang, als wir mit askDANTE gestartet sind und wir diesen ersten Kontakt mit unserem Ansprechpartner gehabt haben, war es so, dass ich gesagt habe: 'Ja gut, Terminals, ich gucke mir das mal an, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass wir überhaupt jemals auch nur ein einziges Gerät verkaufen.' Heute ist es so, dass wir hier ein Lager haben, in dem Standardkonfigurationen vorgehalten werden, und regelmäßig gehört es zu allen Projekten dazu, dass wir Hardware mit unserer Lösung verbinden.“

Simon: „Es ist für viele eine Überlegung, ein oder mehrere Terminals einzuführen. Klar, für individuelle Wünsche – wir sprechen gleich noch darüber, wie Terminals konfigurierbar sind – gibt es natürlich Lieferzeiten, aber in der Regel halten wir die Standardkonfiguration vor, weil wir wissen, dass das nachgefragt und gebraucht wird. Wir haben ja in der Folge vorher auch schon über Vorteile gesprochen, aber noch mal das ganze Thema Zuverlässigkeit und Robustheit: Es ist der stille Mahner in der Ecke, ja, aber es ist halt trotzdem etwas, was aus dem Arbeitsalltag nicht wegzudenken ist. Wir haben auch viele Kunden, die im Schichtbetrieb arbeiten und Nachtschichten haben. Das heißt, diese Geräte müssen wirklich 24 Stunden, 365 Tage im Jahr und idealerweise über Jahre halten, ohne dass es auch nur ein einziges Problem gibt. Und falls doch – und dann kommt das Thema Support und deutscher Hersteller von Industrie-Elektronik zum Tragen –, wenn mal was mit einem Display oder so ist...“

Andreas: „Ja, dann sind wir da auch als Partner von Datafox in einem guten Austausch, dass Dinge ersetzt oder nachgeliefert werden et cetera und dass man nicht – und jetzt kommen wir noch mal zur Brücke zu dem, was du am Anfang gesagt hast, Stichwort Konsumenten-Elektronik – gleich ein ganz neues Gerät kaufen muss.“

Simon: „Ja, ja, genau.“

Andreas: „Womit wir es hier zu tun haben, ist eher eine Hardware-Plattform, wenn man so möchte.“

Simon: „Mhm. Ja.“

Andreas: „Aus dieser Hardware-Plattform können wir uns bedienen, und da ist das dann auch so ein bisschen wie beim PKW. Man weiß, auch wenn man gerade nicht mehr das allerneueste Modell hat, man kriegt immer noch Ersatzteile, und genauso ist es bei dieser Hardware-Plattform auch. Das heißt, auch alte Geräte kann man einschicken und teilreparieren lassen. Das ist in jedem Fall immer günstiger als eine Neuanschaffung. Da sitzen natürlich auch Menschen und nicht nur Roboter, die das anders wieder zusammensetzen. Die können auch ein Modul nachstecken oder was auch immer. Das macht uns unglaublich flexibel, zuverlässig und wertvoll, Hardware langfristig zu supporten und problemfrei damit zu sein. Robustheit ist sowieso ein Wort, das bei mir immer wiederkehrt. Robustheit in der Erfassung, sorgenfreie Erfassung – das ist das Allerwichtigste mit drei Ausrufezeichen, was wir in der Zeiterfassung brauchen. Idealerweise brauchen wir nichts, was fancy ist, was irgendwie blinkt und aufsehenerregend ist, weil das wird beim zweiten Stempelvorgang schon langweilig. Wir brauchen etwas, was bei den Kunden sehr zuverlässig funktioniert, Eingabefehler frühzeitig vermeidet und idealerweise von allen in eine tägliche Routine einfach ganz normal eingespleißt werden kann. Das leistet diese Plattform in jedem Fall. Auch das Thema 24/7-Verfügbarkeit: Wir haben hier natürlich auch andere Themen, an die man zuerst gar nicht denkt, wie Energie zum Beispiel. Wenn vorne ein Gerät im Flur an der Tür hängt und die ganze Zeit verfügbar ist, muss es auch die ganze Zeit am Strom sein. Wir wollen aber nicht, dass es ein Stromfresser ist, und es muss immer in die unternehmensindividuelle Systemlandschaft eingepasst werden können. Sei es, dass man PoE braucht, ein Netzteil, einen Ständer oder etwas, was auf eine Unterputzdose gesetzt werden muss. Sie hören hier schon raus, ich fange schon an, eine Verkaufsveranstaltung dafür zu machen. Das ist auf jeden Fall super toll, dass wir das mit dieser Plattform können.“

Simon: „Verkaufsveranstaltung ist mein Stichwort als Vertriebler natürlich. Du hast PoE eben schon angesprochen. Vielleicht müssen wir das gefühlt noch mal ein bisschen neu erläutern, aber da sind wir jetzt dabei. Es gibt unterschiedliche Modelle für unterschiedliche Umgebungen in unterschiedlichen Ausführungen oder Konfigurationen. Das Standardgerät hat eine LAN-Anbindung und einen Standard-MIFARE-Leser, das ist ein gängiges Leseformat für die Transponder-Chips. Aber es gibt natürlich noch weitere Konfigurationen. Sollen die Geräte vielleicht WLAN-fähig sein? Sollen sie vielleicht beides sein? Wir haben auch regelmäßig die Rückfrage zum Thema Fingerprint. Das heißt, dass wirklich die Mitarbeitenden sich mit dem Fingerleser anmelden und auch wieder ausstempeln können. Mobilfunk ist noch ein Thema – kommt nicht ganz so häufig vor, aber immer mal wieder, gerade in Bereichen, wo wir gucken: Okay, es gibt vielleicht keine LAN-Anbindung oder keine Netzabdeckung, aber Mobilfunk ist gewährleistet. Auch so etwas können diese Geräte. Das ist schon toll, was man damit flexibel machen kann. Natürlich gibt es das für unterschiedliche Anwendungsbereiche. Wir haben dieses Standard-Office-Gerät, es gibt aber auch ein Business-Terminal, so nennen wir das immer so schön. Das hat dann ein bisschen mehr repräsentativen Charakter, ist ein bisschen größer. Oder auch Outdoor-Terminals, gerade für Fertigungsunternehmen, die das in Bereichen aufhängen können, die besonders durch Staub oder Schmutzbefall gefährdet sind.“

Andreas: „Spritzwasser.“

Simon: „Genau, Spritzwasser, genau. Oder wo mit Handschuhen in der Produktion gearbeitet wird.“

Andreas: „Genau, das sind alles Sachen, die vergisst man als Bürotäter, die wir ja auch sind. Da vergisst man das immer ganz gerne, dass es eine Welt da draußen gibt, die eben nicht ausschließlich am PC arbeitet.“

Simon: „Ja, genau.“

Andreas: „Es kommt tatsächlich selten vor, dass wir diese Outdoor-Geräte einsetzen, weil ich finde, das repräsentiert im Namen am besten, was diese Geräte als Anwendungsfall haben. Es kommt selten vor, aber es ist einfach ein Lösungsportfolio, das man hat, wenn man kein Touch-Display drauf hat, sondern diese Industrie-Knackfrösche, diese Schalter mit der Folierung obendrauf. Dann kann eben auch jemand mit einem dicken Handschuh dieses Terminal bedienen, und es kann, wie du sagtest, irgendwo hängen, wo es Staub und Spritzwasser ausgesetzt ist. Es gibt wirklich ein Video, in dem die Hersteller mit einem Auto über so ein Terminal rübergefahren sind, was aufgrund der Form des Geräts besonders gut möglich ist. Realistischerweise ist es so, dass es Standardkonfigurationen gibt. Du hattest es eben auch schon angesprochen. Es gibt dieses Gerät, das wir Office benennen, weil das eine Art Basisgerät ist. Ich glaube, du hattest mal gesagt, das ist der VW Golf.“

Simon: „Nee, VW Golf sage ich gerne. Der VW Golf unter den Zeiterfassungsgeräten.“

Andreas: „Genau. Es ist ein Gerät, das absolut seinen Dienst tut, absolut zuverlässig ist, alles macht, anpassbar ist, aus dieser Plattform kommt und vom Preis-Leistungs-Verhältnis für uns und die allermeisten Kunden einfach ausschlaggebend ist. Die meisten Geräte sind im Eingangsbereich, im Innenbereich, im Flur oder in der Halle untergebracht, etwa in der Umkleide oder im Sozialraum. Das sind Umgebungen, wo man so ein Gerät sehr gut unterbringen kann. Das ist unser Brot- und Butter-Gerät.“

Simon: „Auch nicht schlecht.“

Andreas: „Dann gibt es aktuell noch ein weiteres, das ist das Business-Gerät. Das ist glas-hinterleuchtet und repräsentativer. Es hat einen schönen Alurahmen und sieht toll aus. Wenn ich im Empfangsbereich etwas machen will, was ein bisschen besser aussieht, was ich vielleicht branden möchte und ein Hingucker ist, dann nimmt man so etwas. Aber ganz klar: Das Gerät, das bei uns am allermeisten geht, ist das Office-Gerät mit dem kleinen Display. Da sind wir vielleicht auch schon beim Thema: Was ist denn jetzt ein Nachteil dieser Industrie-Elektronik, nachdem wir so viel geschwärmt haben?“

Simon: „Mhm. Ja.“

Andreas: „Tolle Plattform, offene Plattform mit ganz vielen Detaillösungen, die wir im Konsumentenbereich nicht kriegen, mit ganz viel Zuverlässigkeit. Trotzdem ist der eine oder andere erst mal ein bisschen befremdet, wenn er so ein Gerät sieht, weil wir in der Konsumentenwelt alle supertolle Handys, supertolle Laptops und PCs gewohnt sind. Dann habe ich plötzlich ein Gerät in der Hand, das ein Kunststoffgehäuse hat, was nicht super sexy ist.“

Simon: „Nicht so fancy, genau.“

Andreas: „Nicht so fancy ist. Da kann man natürlich auch ein bisschen was machen. Man kann individuell theoretisch sogar Gehäuse färben und andere Sachen damit machen. Aber letzten Endes muss man sagen, das ist der Einsteigerbereich in den Industrie-Elektronik-Bereich. Überhaupt ist die von uns verwendete Plattform preislich in dem Segment wirklich sehr, sehr attraktiv. Es gibt andere Hersteller, die wir von der Messe kennen, die andere Geräte anbieten – die sind preislich fast alle deutlich drüber. Insofern würde ich ganz klar sagen, dass dieses Office-Gerät zwar vielleicht nicht zum 'Mister Zeiterfassungsgerät 2025' gewählt wird, aber es ist vom Preis-Leistungs-Verhältnis absolut das, womit jeder gehen kann. Vielleicht passt das jetzt ganz gut als kleine Brücke auf unserer Zielgeraden heute für diese Folge, weil du das Thema Preis schon genannt hast. Wir müssen uns darüber im Klaren werden, was an oder mit diesem Gerät passiert, wenn ein Mitarbeiter seinen Chip davor hält oder seinen Fingerprint darauf hinterlässt. Der Mitarbeiter will einfach nur wissen: 'Alles klar, bin ich eingestempelt oder nicht?' Es piept et cetera. Aber da passiert eigentlich ziemlich viel.“

Simon: „Genau, da hast du absolut recht.“

Andreas: „In dem Moment, wo gestempelt wird, werden alle Daten oder wird diese Anfrage automatisch an den Server übertragen. Im Bruchteil einer Sekunde wird das beim Server ausgewertet und zurückübertragen. Es wird vom Server direkt eine Erfolgs- oder Fehlermeldung zurückgespielt. Dieses Zusammenspiel von Hardware- und Softwarelösungen – da sind wir im Prinzip wieder bei Cloud-Anbieter SaaS und Hardware beim Kunden – ist für uns super sensibel. Für den Erfassungsprozess ist wichtig, dass nicht das Terminal selbst die Entscheidung und Logik beinhaltet, sondern dass das am Server entschieden wird. Dort können wir Stempelzeiten zuschneiden, Fehlermeldungen an den Benutzer ausgeben und prüfen, ob derjenige vielleicht schon eingestempelt ist oder nicht. Wir haben in der letzten Folge darüber gesprochen, was es für andere Erfassungsarten gibt. Es ist nicht immer ausschließlich Terminal. Man muss bedenken, dass morgens jemand im Homeoffice mobil eingestempelt gewesen sein könnte und später ins Büro kommt. Darf der dann eigentlich einstempeln? Hat er zwischendurch ausgestempelt? Alle diese Fehlerfälle wollen wir frühzeitig ausdünnen, damit diese Zeiterfassung nachher einfach schon fertig ist und nicht nachgearbeitet werden muss. Das tut diese Hardwareplattform für uns wunderbar. In Kombination damit ist ein bei uns bestelltes Terminal komplett vorkonfiguriert. Obwohl wir viel über Individualisierung gesprochen haben, kommen die Geräte Plug and Play an. Sie sind bei uns eingerichtet, vorkonfiguriert, getestet, und dann kann irgendjemand aus dem Sekretariat das nehmen und anschließen.“

Simon: „Ja, genau das ist eigentlich... stimmt, darüber haben wir noch gar nicht gesprochen, ne? Aber das ist letztendlich das, was wir im Prinzip bieten. Dann liegt da sogar noch eine Transponderliste dabei, die man vielleicht vorab als PDF bekommen hat. Das gehört alles zu diesem Einrichtungsprozess, sodass selbst ein Nichttechniker wie ich in der Lage ist zu wissen: Okay, wir brauchen jetzt noch Strom und die Netzverbindung, und dann funktioniert und läuft dieses Gerät einwandfrei.“

Andreas: „Ja. Ja.“

Simon: „Wir haben die 20 Minuten schon wieder locker geknackt. Was wir auf jeden Fall zusammenfassen können, ist, dass wir wirklich hinter dem stehen, was wir als Hardware mit anbieten. Diese Plattform ist super flexibel, auch für kundenindividuelle Projekte, gerade wenn es mal ein bisschen heterogener ist, und das passt wirklich sehr, sehr gut zu uns. Insofern hoffe ich, dass das heute einen kleinen Einblick in diesen Bereich unserer Lösung gegeben hat.“

Andreas: „Ja, und gleichzeitig gilt der Begriff: Robustheit vor Fancyness. Das ist eigentlich unser Fazit heute.“

Simon: „Trotzdem möchte ich an der Stelle noch mal erwähnen, weil es das Zusammenspiel von Cloud-Software und Hardware zeigt: Wir haben es im Rahmen unserer Feature-Themen geschafft zu sagen, wir bringen jetzt zum Beispiel unsere Zeitarten aus dem Enterprise-Tarif auch aufs Terminal. Auch so haben wir versucht, unsere Funktionalitäten zu integrieren, was uns gelungen ist und was die ersten Kunden seit Anfang dieses Jahres tatsächlich schon produktiv nutzen.“

Andreas: „Ja, genau. Und zum Abschluss vielleicht noch ein ganz kleines Sneak Preview: Es gibt bald ein neues Gerät.“

Simon: „Ja, stimmt. Da sind wir sehr, sehr gespannt.“

Andreas: „Das kommt jetzt zu uns als Testgerät. Das probieren wir aus und werden es so schnell wie möglich in den Verkauf nehmen. Das kombiniert die Attraktivität eines Glas-Touch-Displays und Alurahmens mit einem etwas kleineren Korpus...“

Simon: „...trotzdem einem schönen großen Display...“

Andreas: „...und kombiniert das alles mit einem sehr attraktiven Preis. Das soll nämlich unter tausend Euro bleiben.“

Simon: „Tatsächlich, okay. Das ist wirklich ein guter Preis. Und ich kann nur sagen: Lassen Sie sich von Preisen nicht abschrecken. Ich bin ganz fest der Überzeugung, dass die Hardwareanschaffungskosten in den allermeisten Fällen immer durch eingesparte Prozesskosten in der Nachbearbeitung rechtfertigt werden.“

Andreas: „Okay. Ja, super. Gut, dass du es noch mal uns sagst.“

Simon: „Ich darf dann demnächst im Webinar nicht mehr vom Golf, sondern vom Golf Variant wahrscheinlich...“

Andreas: „Nein, das ist, glaube ich, nicht der Golf Variant. Das ist vielleicht der Passat CC.“

Simon: „Ach so, der Passat. Okay.“

Andreas: „Oder ich weiß es nicht. Ich kenne mich in der Palette da nicht so aus.“

Simon: „Gut, jetzt sind wir schon in die Autobranche abgeschweift. Dementsprechend super, dass Sie auch heute wieder mit dabei waren bei unserer Terminal-Folge. Wir als ausgewiesene Terminal-Fans hier in Kiel. Und gerne bei Feedback an podcast@askdante.com schreiben und weiterhin dabei bleiben. Wenn Sie noch nicht alle Folgen gehört haben, gerne noch mal die letzten Folgen anhören, gerade auch die zu den Erfassungsarten oder zur App. Das sind spannende Themen, die uns aktuell begleiten. Und dann freuen wir uns auf jeden Fall schon wieder, wenn Sie das nächste Mal wieder reinhören.“

Andreas: „Genau. Bis zum nächsten Mal. Macht's gut. Tschüss.“

Simon: „Tschüss.“

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