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Viel geredet und trotzdem ist nichts bei Ihrem Gegenüber angekommen? Dann haben Sie Ihre Standpunkte nicht klar genug präsentiert. Lesen Sie in diesem Artikel, wie Sie mit prägnanten Aussagen Ihr Ziel erreichen.

Beeindrucken mit einer klaren Kommunikation

Kennen Sie das? Um die eigenen Kompetenz zu unterstreichen, werfen manche Menschen mit Fach- und Fremdwörter nur so um sich. Auch im Marketing sind inhaltslose Worthülsen, die sich schön anhören weit verbreitet. Diese Strategie kann schnell nach hinten losgehen, denn wer viel quatscht ohne damit etwas zu sagen, wirkt unglaubwürdig und wenig authentisch.

Hinzu kommen ausgeleierten Phrasen, die Wortwitz sein sollen, aber keiner sind. Oder ellenlange Erklärungen, weil der Sprecher dem Zuhörer nicht zutraut, auch ohne eine Einleitung den Sachverhalt zu verstehen. Fakt ist: Umso schneller Sie auf den Punkt kommen, umso besser werden Sie verstanden. Wer klar argumentiert, beeindruckt und überzeugt.

5 Tipps, um auf den Punkt zu kommen

 

Wählen Sie die richtige Sprache: Eine gute Sprache ist die, die jeder versteht. Dabei geht es nicht darum grundsätzlich Fremdwörter oder Wortschöpfungen zu vermeiden. Wenn die Ausdrücke beschreiben, was sie aussagen wollen, dann sind es die richtigen Worte. Scheuen Sie sich außerdem nicht, gehobene Formulierungen wie „das ist anachronistisch“ mit alltagsüblicheren Begriffen wie „nicht zeitgemäß“ zu ersetzen. Niemand denkt, dass Sie dümmer sind, nur weil Sie keine Fachbegriffe benutzen. Im Gegenteil: Sie erweitern damit den Kreis derjenigen, die sie verstehen.

Verzichten Sie auf eine Aufwärmphase: Die Aufnahmefähigkeit eines Menschen ist besser, als Sie denken. Verzichten Sie daher auf einleitende Formulierungen wie „Ich hätte da mal eine Frage.“ Ebenso wird es Ihr Gegenüber nicht interessieren, wie es zum Ergebnis Ihrer Überlegungen gekommen ist. Formulieren Sie klar Ihre Entscheidung. Argumente dafür und dagegen können Sie dann im entstehenden Gespräch austauschen.

Halten Sie keine Monologe: Langanhaltende Monologe, in denen immer wieder Passagen wiederholt werden, zeugen von einem fehlenden Vertrauen in das Gesagte. Zudem scheuen viele Menschen die Stille und versuchen diese mit weiteren Worten zu füllen. Werden Sie sich im Vorfeld klar, was Sie mit einem Gespräch, einer Mail oder einer Präsentation erreichen wollen. Mit dem Ziel vor Augen ist es leichter, treffend zu formulieren. Beenden Sie die Rede mit einem klaren Standpunkt.

Streichen Sie Unwichtiges: Jeder Texter weiß: Füllwörter rausstreichen. Darunter versteht man alle Worte, auf die man im Text verzichten kann, ohne dass der Sinn beeinflusst wird. Glauben Sie an die Stärke der Worte und streichen Sie Adjektive wie „schön, toll etc.“, von denen Sie glauben, dass sie Ihre Aussage unterstreichen. Wenn Sie nicht mit Argumenten überzeugen, tun Sie es auch nicht mit Ergänzungen. Achten Sie außerdem darauf, den roten Faden zu behalten und Nebensächlichkeiten nicht zu sehr auszuwalzen. Das gleiche gilt auch für Fragen des Gegenübers, die sich auf unwichtigere Erwähnungen beziehen. Machen Sie ihm mit freundlichen Worten klar, dass dieses Nebenthema zu weit weg von Ihrem Hauptthema führt.

Geht das auch in 140 Zeichen? Versuchen Sie vor dem Gespräch den Kern ihrer Aussage in einem Tweet zusammenzufassen. So sind sie von vornherein auf Ihren Standpunkt fokussiert und können zielgerichtet kommunizieren.

Vielredner und Stammler geschickt unterbrechen

Jeder kennt sie, keiner möchte freiwillig in ein Gespräch mit ihnen verwickelt werden. Menschen, die ohne Punkt und Komma reden. Doch einfach unterbrechen ist grob unhöflich und belastet die Beziehungsebene. Still leiden und die Sache aussitzen ist natürlich auch keine Alternative. Was also tun, um einen solchen Vielredner zu unterbrechen?

Das Wichtigste ist, sein Gegenüber nicht bloßzustellen. Die Einen reden viel, weil sie sich gerne sprechen hören, die anderen tun es aus Unsicherheit. Egal wie Sie unterbrechen, lassen Sie den Gesprächspartner in einem guten Licht dastehen. Sätze wie „besonders interessant finde ich Ihren Ansatz mit…“ signalisieren, dass Sie zugehört haben und das Gesagte ernst nehmen. Fassen Sie in der entstehenden Pause die wesentlichen Punkte zusammen.

In Extremfällen kann auch ein kleines Ablenkungsmanöver helfen. Lassen Sie zum Beispiel ihren Kaffeelöffel fallen und entschuldigen Sie sich für ihr Missgeschick. Der Vielredner wird dadurch in seinem Redeschwall unterbrochen und Sie haben die Möglichkeit, einzuhaken.

von | 10.04.2017

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