Mindestlohngesetz: Wie erfasse ich Arbeitszeiten?

Der Mindestlohn erhöht sich 2017 auf 8,84 Euro die Stunde. Wir sagen Ihnen, was Sie im Bezug auf die Arbeitszeiterfassung beachten müssen.

Mindestlohn

Seit Januar 2017 erhöht sich der Mindestlohn auf 8,84 Euro die Stunde. Das Mindestlohngesetz ist seit 2015 in Kraft und bringt neben einer festen Lohnuntergrenze auch eine Aufzeichnungspflicht der Arbeitszeiten mit sich. Diese gilt sowohl für geringfügig Beschäftigte als auch für Betriebe mit Sofortmeldepflicht. Wer noch keine elektronische Zeiterfassung betreibt sollte sich fragen, ob der personelle Mehraufwand pro Monat für die Verwaltung der per Hand erfassten Arbeitszeiten nicht durch Automatisierung deutlich verringert werden kann. Denn die Aufzeichnung mittels Excel-Tabelle ist nicht immer die günstigste Variante.

 

Arbeitszeiterfassung ohne elektronisches System ist nicht kostenfrei

Wer Arbeitszeiten ohne elektronisches System aufzeichnet, sollte genau nachrechnen. Denn die vermeintlich kostenlose Excel-Tabelle kann sich schnell zum kostenintensiven Zeitfresser entwickeln. Im Gegensatz zum sekundenschnellen Ein- und Ausstempeln per RFID-Terminal, PC oder Mobile-App müssen die Zeiten bei einer Excel-Tabelle per Hand eingetragen werden. Das Fehler- und Missbrauchspotenzial ist dabei enorm hoch. Einträge werden vergessen und können im Nachhinein nicht mehr nachvollzogen werden. Und spätestens am Monatsende wird klar, dass Auswertung und Kontrolle dieser Stundenzettel mehrere Arbeitsstunden in Anspruch nehmen, Personalkosten, die an anderer Stelle besser aufgehoben wären.


Zudem machen flexible Arbeitszeitmodelle und unterschiedlich Einsatz- und Arbeitsorte die Zeiterfassung schnell komplex. Bei der Erfüllung von Sollstunden müssen Pausenzeiten, vom Bundesland abhängige Feiertage, Urlaubsansprüche und Krankheitstage umständlich notiert und verrechnet werden. Das Gleiche gilt für Sonderzuschläge und Überstunden. Das Übertragen der Daten in andere Systeme (Lohnbuchhaltungssoftware) ist in den meisten Fällen ebenfalls zeitintensiv.

 

Jetzt ein elektronisches Zeiterfassungssystem nachrüsten?

Laut einer Studie der Hochschule Furtwangen aus dem Jahr 2009, bei der 600 Arbeitgeber befragt wurden, waren die wichtigsten Gründe für die Einführung einer elektronischen Zeiterfassung die deutliche Senkung von Personal- und Verwaltungskosten, die Automatisierung der Zeiterfassung sowie die minutengenaue Messung, die zu mehr Fairness und Transparenz zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern führte. Zudem eröffnet sie zusätzliche Analysemöglichkeiten, die die Grundlage für Preiskalkulation und Controlling sind.


Neben gesetzlichen Vorgaben spielt die Zeiterfassung bei der Flexibilisierung von Arbeitszeit eine bedeutende Rolle. Unternehmen profitieren hier deutlich, denn die in Stoßzeiten angesammelten Überstunden können in Leerzeiten ohne großen Verwaltungsaufwand abgebaut werden. Ein Plus für die effektive Einsatzplanung und eine hohe Mitarbeiterzufriedenheit.


Durch die steigende Verbreitung des digitalen und ortsunabhängigen Arbeitens spielt auch die mobile Zeiterfassung eine große Rolle. Mitarbeiter müssen auch im Homeoffice und unterwegs ihre Arbeitszeiten erfassen, wenn Sie unter die gesetzlichen Aufzeichnungspflichten des Mindestlohngesetzes fallen. Darüber hinaus bietet die Zeiterfassung zusätzliche Vorteile. Der Arbeitgeber hat die Kontrolle, dass Sollstunden erfüllt und die Arbeitszeit effektiv genutzt wird.

 

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Schlagwörter
arbeitszeit, Mindestlohn, Mindestlohngesetz, zeiterfassung

1 Kommentar

  1. Thomas am 20.02.2015 um 10:41

    Für viele Unternehmen ist die Einführung der Zeiterfassung schon mit viel Arbeit verbunden, aber eine gewisse Kontrolle muss ja möglich sein, ansonsten kommen doch einige Firmen um den Mindestlohn herum.

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