Fakturierbarkeit von Arbeitszeit

Fakturierbare Zeiten sind alle Arbeitsstunden, die Sie Ihrem Kunden in Rechnung stellen. Doch Vorsicht! Nicht alle Leistungen können abgerechnet werden. Wir zeigen Ihnen, worauf Sie achten müssen.

Fakturierbarkeit von Arbeitszeit

Was bedeutet Fakturierung?

Der Begriff kommt aus dem Rechnungswesen und bezeichnet einen Vorgang, bei dem einem Kunden bestimmte Leistungen oder Lieferungen in Rechnung gestellt werden. Grundlage ist in der Regel die Arbeitszeit, die für das Erstellen einer Dienstleistung oder eines Erzeugnisses aufgewandt wurde. Arbeiten, die in keinem direkten Zusammenhang mit der Auftragserfüllung stehen, können nur teilweise oder gar fakturiert werden.

 

Fakturierbare Arbeitsstunden

Um eine transparente und faire Grundlage für die Abrechnung Ihrer Aufträge zu gewährleisten, ist eine genaue Erfassung der Arbeitszeiten wichtig. Denn ohne sie sind Kosten und Zeitaufwand für ein Projekt nur schwer abzuschätzen. Hier ist ein elektronisches Tool zur Zeiterfassung hilfreich, denn die einzelnen Tätigkeiten werden ganz einfach auf die einzelnen Kunden bzw. Projekte gebucht. Tätigkeiten können dabei als fakturierbar und nicht-fakturierbar gekennzeichnet werden.

Aber was kann es nun konkret sein, das Sie für einen Kunden im Auftrag erledigen, ihm aber nicht in Rechnung stellen können? Natürlich muss jeder seine Abrechnungskultur selbst definieren. Meist verbergen sich hinter nicht-fakturierbaren Tätigkeiten aber verwaltende und organisatorische Aufgaben.

 

Typische Tätigkeitsbereiche, die nicht abrechenbar sind

1. Interne Kommunikation und Meetings

Unnötig lange Meetings, schlechte interne Kommunikation und Abstimmungsprobleme können dem Kunden natürlich nicht in Rechnung gestellt werden. Vielmehr sollten ineffiziente Prozesse schnellstmöglich identifiziert und behoben werden, damit an ihrer Stelle abrechenbare Tätigkeiten erledigt werden können.

2. Allgemeine Verwaltungs- und Planungsaufgaben ohne Kundenbezug

Streitpunkt sind häufig Aufgaben im Rahmen des Projektmanagements. Diese fallen in jedem Kundenprojekt an und können bis zu einem gewissen Grad in Rechnung gestellt werden. Zu den abrechenbaren Tätigkeiten gehört z.B. die Beantwortung von Kunden-E-Mails. Nicht fakturiert werden in der Regel Arbeiten wie die Angebots- und Rechnungserstellung sowie allgemeine, nicht auftragsbezogene Verwaltungs- oder Planungsaufgaben.

3. Einarbeitung neuer Mitarbeiter

Es gehört zum normalen Firmenalltag, dass neue Mitarbeiter oder Teammitglieder eingearbeitet werden müssen. Diese brauchen natürlich am Anfang länger für ihre Aufgaben, häufig ist auch eine Kontrolle oder doppelte Bearbeitung nötig. Die Arbeitszeit kann dem Kunden selbstverständlich nicht vollständig in Rechnung gestellt werden. Abgerechnet wird hier die Zeit, die ein mit dem Projekt vertrauter Mitarbeiter investieren würde.

4. Selbst verschuldete Fehler und technische Probleme

Niemand ist davor gefeit, etwas verkehrt zu machen. Nur sollte das nicht zu Lasten des Kunden gehen. Das gleiche gilt, wenn die technische Infrastruktur streikt und die Zeit für das Beheben eines Druckerproblems oder ähnlichem aufgewendet werden muss.

 

Fakturierbare Stunden mit askDANTE

Mit askDANTE kann bereits beim Anlegen von Tätigkeiten entschieden werden, ob die erfassten Stunden fakturierbar oder nicht-fakturierbar sind. Wichtig für die Abrechnung ist zudem ein detaillierter Aufstellung, auf der alle Stunden – egal ob abrechenbar oder nicht – aufgeführt werden. Diese lässt sich mit askDANTE ganz einfach erstellen und als PDF- oder Excel-Datei exportieren.

Erfahren Sie jetzt mehr über die Projektzeiterfassung von askDANTE.


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