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Die Zukunft der Arbeitswelt hat schon heute begonnen. Eine aktuelle Studie zeigt, dass Arbeitsplätze immer mobiler werden. Damit steigt nicht nur die Flexibilität, sondern auch die Arbeitszufriedenheit. Wir zeigen Ihnen, warum.

Feste Büros auf dem Rückzug

54 Prozent der Mitarbeiter in Deutschland haben keinen stationären Arbeitsplatz. 11 Prozent gehen ihrer Arbeit sogar vorwiegend außerhalb des Unternehmens nach. Das ergab eine Studie von spring Messe Management in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin, der Deutschen Gesellschaft für Personalführung sowie dem Büro für Arbeits- und Organisationspsychologie (bao GmbH). An der Befragung nahmen 674 Unternehmensvertreter aus den Bereichen Management, Geschäftsführung und Personal teil.

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der Arbeitnehmer arbeiten mobil

Mitarbeiter 4.0 ist gefragt

Selbstständigkeit, Flexibilität, Kreativität, Verantwortungsgefühl, Zuverlässigkeit und Leistungsbereitschaft. Nach Einschätzung der Studienteilnehmer müssen Mitarbeiter diese und andere Anforderungen im verstärkten Maße mitbringen, um mobil arbeiten zu können. Zudem steigt der Wert von Kompetenzen wie Kommunikationsfähigkeit, Kritikfähigkeit, Führungsqualitäten und Teamfähigkeit.

53 Prozent der Teilnehmer sehen dabei jedoch auch positive Effekte auf die Arbeitszufriedenheit der Mitarbeiter. Vor allem durch bessere Gestaltungsmöglichkeiten bei der Arbeitszeit (34 Prozent). Nur zwölf Prozent beurteilen die neuen Gestaltungsmöglichkeiten als schlechter oder viel schlechter für die Arbeitsleistung.

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der Befragten sehen im mobilen Arbeiten positive Effekte

Eigenverantwortung und Selbstkontrolle

Für Freiberufler und die digitalen Nomaden längst selbstverständlich und lebensnotwendig steigt auch bei den nichtselbstständigen Mobile Workern die Bedeutung einer mobilen Zeiterfassung. Der Freiberufler nutzt seine erfassten Zeiten, um Aufwände für seine Arbeit besser einschätzen zu können und darauf seine Preise zu kalkulieren. Zudem braucht er oder sie die erfassten Stunden für eine korrekte Endabrechnung beim Kunden.

In ähnlicher Weise können auch Unternehmen ihren Mobile Workern ein Instrument an die Hand geben, mit dem diese einen Überblick über ihre tatsächlichen Zeitaufwände pro Tätigkeit und Aufgabe bekommen. Zudem setzt ein Arbeitsplatz außerhalb des Betriebes ein hohes Vertrauensverhältnis auf beiden Seiten voraus, das durch eine transparente Dokumentation gestärkt werden kann. Selbst bei Vereinbarung einer Vertrauensarbeitszeit können auf diese Weise unrealistische Zielvereinbarungen von Arbeitsgeberseite aus und gesunde Arbeitszeiten von Arbeitnehmerseite gefördert werden.

Zeiterfassung stärkt das Vertrauensverhältnis zwischen Arbeitgeber und mobile Worker.

von | 17.05.2018

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Bild: Mike Kotsch / Unsplash

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