Pelziger Kollege – Hunde im Büro

Die Zeiten, in denen Hunde auf der Arbeit als exotisch galten, sind längst vorbei. Immer mehr Betriebe erlauben ihren Mitarbeitern die pelzigen Begleiter mit ins Büro zu nehmen. Mit messbar positiven Effekte auf die Produktivität.

Pelziger Kollege – Hunde im Büro

Frag doch Dante

Morgens 10 Uhr Stand-Up-Meeting bei Bader & Jene. Während die Kollegen kurz von ihren aktuellen Projekten erzählen, wuselt Bürohund Dante zwischen den Beinen umher und holt sich von jedem eine kurze Streicheleinheit. Das Nederlandse Kooikerhondje ist zum festen Bestandteil des Entwicklerteams geworden und sogar Namensgebers unserer Zeiterfassung askDANTE. Denn auf der zähen Suche nach einem passenden Produktnamen sagte unsere Designerin damals im Scherz: „Ach, frag doch Dante!“ Perfekter als durch unseren Hund kann unsere Marke nicht repräsentiert werden.

 

Weniger Stress und mehr Kreativität durch Bürohunde

Nicht nur wir können feststellen, dass unser Hund das Betriebsklima verbessert hat. Studien belegen, dass Arbeitnehmer, die ihren Hund mit ins Büro nehmen, sich deutlich weniger gestresst fühlen. Laut des Bundesverbandes Bürohund e.V. senkt ein Hund die Gefahr, an Burnout oder anderen psychischen Leiden zu erkranken. Das Tier senkt das Risiko von Herz-/Kreislauferkrankungen und vermindert Krankheitstage.

Grund ist das Bindungshormon Oxytocin, das zu mehr sozialen Kontakten animiert, den Blutdruck senkt und insgesamt stressmindernd wirkt. Zudem fordert ein Hund natürlich regelmäßiges Gassigehen, was den Halter dazu zwingt, Pausen einzulegen und Sauerstoff zu tanken. Mit zusätzlichen positiven Effekten auf die Produktivität. Ein Spiel zwischendurch kann dabei helfen, festgefahrene Gedanken zu lösen und wie in unserem Fall, den entscheidenden kreativen Impuls zu geben.

Zudem vermittelt ein Hund auch nach außen hin eine moderne Unternehmenskultur, die das Employer Branding stärkt und auf gut ausgebildeten Bewerber einen positiven Eindruck macht.

 

Welche Voraussetzungen müssen geschaffen werden?

Ein Hund darf natürlich nur mit der Erlaubnis des Arbeitgebers ins Büro gebracht werden. Zudem ist nicht jeder Arbeitsplatz geeignet. Eine laute Betriebshalle ist zum Beispiel völlig unpassend. Auch sollte auf Kollegen mit Allergien oder Angst vor Hunden besondere Rücksicht genommen werden.

Laut Bundesverband bewährt es sich, feste Hunderegeln im Team zu vereinbaren. Der Hund selbst muss gut erzogen und gepflegt sein. Im Kundenverkehr ist es wichtig zu wissen, wie er auf Fremde reagiert. Zudem sollte er nicht zu lebhaft sein, sonst kann der Hund schnell zum Produktivitätskiller werden.

 

Wie richte ich den „Arbeitsplatz“ meines Hundes ein?

Genauso wie der Mensch braucht auch ein Tier einen Ort, an den er sich ungestört zurückziehen kann. Der Hund darf auf keinen Fall im Büro seelisch oder körperlich leiden. Richten Sie daher eine Ecke für ihn mit einer warmen Decke, Wassernapf und Spielzeug ein. Sorgen Sie außerdem dafür, dass er gut ausgelastet ist, z.B. mit regelmäßigen Gassigehen.

Mehr Informationen finden Sie auf der Seite des Bundesverbandes Bürohund e.V. 

 


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