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Acht Stunden an fünf Tagen arbeiten, so sieht eine ganze normale Arbeitswoche aus. Wissenschaftler wie David Spencer halten das für falsch und schlagen stattdessen eine 4-Tage-Woche vor. Macht das Sinn?

Arbeitszeitverkürzung…

Wer vier statt fünf Tage die Woche arbeite, sei produktiver und fokussiere sich in dieser Zeit auf die wichtigen Dinge, so David Spencer, der seit längerem eine Reduzierung der Arbeitszeit auf durchschnittlich 30 Stunden die Woche fordert. Die Folge wären ein Anstieg der Lebensqualität und damit weniger Stress und krankheitsbedingte Ausfälle. Laut Spencer stecken wir im Teufelskreis der Arbeit, denn obwohl die technische Entwicklung die Produktivität erhöht hat, arbeiten wir noch immer viel, Tendenz steigend. Der Wert von Arbeit und Leben sollte neu bewertet werden.

In den Niederlanden arbeiten laut Statistik von Eurostat (2010) die Hälfte der Arbeitnehmer weniger als 35 Stunden pro Woche.

Teilzeitkultur

… oder Vollzeit an weniger Tagen

Andere probieren sich an einer 40 Stunden Woche, die an vier Tagen abgeleistet wird. So zum Beispiel eine Unternehmensberatung in Houston, Texas. Das Ergebnis: Die Moral der Mitarbeiter sei hochgeschossen und es gab weniger Krankheitstage. Durch die Einteilung der Mitarbeiter in zwei Teams – die einen arbeiteten montags bis donnerstags, die anderen dienstags bis freitags – erhöhte sich zusätzlich die Gesamtarbeitszeit des Unternehmens von acht auf zehn Stunden täglich.

Vorteile 4-Tage-Woche

  • Produktivität und Motivation steigen nachweislich
  • Fokussierung auf das Wesentliche durch weniger Zeit
  • Bessere Vereinbarkeit mit privaten Terminen
  • Weniger Stress und krankheitsbedingte Ausfälle
  • Materielle Wertvorstellungen und Karriereziele werden hinterfragt für mehr Lebensqualität
  • Alternative Arbeitszeitmodellen attraktiv für gut qualifizierte Fachkräfte

Nachteile 4-Tage-Woche

  • Öffnungs- und Produktionszeiten müssen angepasst werden
  • Der 8-Stunden-Tag ist etabliert. Alles ist daran angepasst, wie öffentliche Verkehrsmittel usw.
  • Wenn die Fahrzeit zur Arbeit hinzugerechnet wird, dann kann aus einem 10-Stunden-Tag schnell ein 12-Stunden-Tag werden, was gerade für Familien wenig hilfreich ist und auf die Gesundheit schlagen kann.
  • Nach acht Stunden nimmt die Fehlerquote deutlich zu.
  • Zudem gibt es laut einer Studie der BAUA einen direkten Zusammenhang zwischen langen Arbeitszeiten und Herz-Kreislauf-Erkrankungen, psychischen Problemen sowie Schlafstörungen.

Transparenz und Fairness durch Zeiterfassung

Egal wie die Arbeit der Zukunft aussehen wird. Gesunde und motivierte Mitarbeiter sind der Grundstein eines erfolgreichen Unternehmens. Ein elektronisches Zeiterfassungssystem sorgt für Tranparenz, Fairness und Vertrauen auf beiden Seiten. Zudem unterstützt diese HR-Software die Personalarbeit mit Werkzeugen wie Urlaubs- und Schichtplanung und macht die Lohnabrechnung zum Kinderspiel.

von | 04.11.2016

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Bild: Annie Spratt / Unsplash

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