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Ein Unternehmen kann nur dann erfolgreich sein, wenn die Mitarbeitenden motiviert sind, ihre volle Leistung bei der Arbeit liefern und als Team zusammenarbeiten. Lernen Sie fünf Faktoren kennen, die Ihre Mitarbeiter und Kollegen langfristig motivieren.

1. Realistische Ziele, Aufgaben und Termine

Besonders wichtig für eine hohe Arbeitsmotivation sind Ziele und Aufgaben, die realistisch sind und bei denen die Mitarbeitenden immer das Gefühl haben, dass sie diese Aufgaben schaffen können. Der Glaube an den Erfolg muss immer stärker sein, als die Angst vor Misserfolg. Zu knapp gesteckte Termine oder zu hoch gesteckte Ziele verursachen Stress und wirken eher demotivierend.

Darauf sollten Sie achten

  • realistische Ziele und Aufgaben definieren
  • Aufgaben sollen fordern – nicht überfordern, unterfordern
  • Kommunikation mit dem Mitarbeiter
  • Ziele und Aufgaben im Dialog entwickeln

Die Aufgaben sollten den individuellen Kenntnissen und Fähigkeiten des bearbeitenden Mitarbeitenden entsprechen, so dass dieser wohl gefordert ist, aber nicht überfordert. Auch sollten Aufgaben nicht zu einfach sein, denn Unterforderung ist ebenso nicht förderlich für die Motivation. Außerdem sollte immer wieder vom Chef abgeklärt werden, ob der Mitarbeiter mit seinen Aufgaben zufrieden ist und sie bewältigen kann. Dabei ist es zielführend, wenn dem Mitarbeitenden dabei nicht das Gefühl gegeben wird, er würde beobachtet und seine Leistung würde permanent gemessen werden.

Idealerweise werden Aufgabenstellungen nicht einfach vorgegeben, sondern gemeinsam im Dialog mit den Ausführenden entwickelt. Beim Festlegen der Ziele und des Zeitplans sollten unbedingt die Erfahrungen der ausführenden Mitarbeiter beachtet und mit einbezogen werden.

2. Aufstiegs- und Weiterbildungsmöglichkeiten

Ein wichtiger Bestandteil zur Motivation vieler Mitarbeiter ist das Gefühl, nicht auf der Stelle stehen zu bleiben. Herausfordernde, evtl. im Schwierigkeitsgrad ansteigende, oder variierende Aufgaben geben dem Mitarbeitenden ein Gefühl von Veränderung und Fortkommen im Berufsleben.

Für die Entwicklung von Mitarbeitenden und die Vorbereitung auf die nächsten Aufgaben, ist es sinnvoll, Weiterbildungsmöglichkeiten anzubieten. Dadurch wird den Mitarbeitern auch ermöglicht, sich so weiterzuentwickeln, wie sie es wünschen und was zu ihren individuellen Interessen passt.

Vorgesetzte sollten Talente und Interessen ihrer Mitarbeitenden erkennen und diese gezielt durch Weiterbildungsmaßnahmen fördern.

Weiterbildung

3. Lob und Feedback, Transparenz, ein Team

Häufige Kommunikation zwischen Vorgesetzten und Mitarbeitenden ist wichtig, nicht nur um den Arbeitsfortschritt abzuklären. Auch geht es dabei darum, Wohlbefinden und Motivation zu prüfen und zu verbessern. Es kann dabei gegenseitiges Feedback eingeholt werden, denn eine solche Transparenz verbessert das soziale Verhältnis zueinander und minimiert Tuscheleien und Mutmaßungen übereinander. Dem Mitarbeitenden durch Lob seiner Arbeit Anerkennung entgegen zu bringen, ist ebenso ein wichtiger Faktor zur Verbesserung der Arbeitsmotivation.

Negative Kritik sollte sparsam eingesetzt werden, denn die dadurch entstehenden negativen Gefühle führen eher zu Blockaden und einer Leistungssenkung. Empfehlenswerter ist es dagegen, das Positive zu loben und zu fördern. Wenn Ziele nicht erreicht wurden oder Dinge schiefgelaufen sind, sollte möglichst mit Verständnis und der Frage darauf reagiert werden, was getan werden sollte, um in Zukunft Ziele und Aufgaben besser umsetzen zu können.

Insgesamt sollte eine offene, transparente und positive Unternehmenskultur angestrebt werden, bei der immer ein offenes Ohr für die Mitarbeiter herrscht und ihre Arbeit, sowie deren Ideen wertgeschätzt werden. Zu dieser Unternehmenskultur gehört auch, dass Mitarbeiter über Zahlen des Unternehmens, sowie die weiteren Plänen der Geschäftsführung informiert werden, idealerweise nicht nur per Email, sondern in regelmäßigen Abständen bei persönlichen Präsentationen der Geschäftsführung vor der Belegschaft.

4. Flexible Arbeitszeiten

Motivation, Kreativität und Engagement für das Unternehmen werden auch durch flexible Arbeitszeiten gefördert. Dadurch wird es für Mitarbeitende möglich, ihre Arbeitszeiten an ihr individuelles Privatleben anzupassen. Sozialleben und Freizeitaktivitäten können so besser organisiert werden, was das gesamte Wohlbefinden der Mitarbeitenden steigert. Gerade Mitarbeitende mit Kindern benötigen oft flexible Arbeitszeit, um Privatleben und Beruf unter einen Hut zu bekommen.

Auch bei flexiblen Arbeitszeiten ist es nützlich und sinnvoll, eine moderne Zeiterfassung im Unternehmen einzusetzen. So sind Sie gesetzlich auf der sicheren Seite, behaltenden den Überblick und bieten den Mitarbeitenden faire Arbeitsbedingungen. Dies gilt natürlich ebenso für Unternehmen, in denen feste Arbeitszeiten praktiziert werden. Hier kann die Einführung eines Gleitzeitmodells für beide Seiten ein guter Kompromiss sein.

5. Teamgeist und gutes Arbeitsklima

Der positive Einfluss von Kollegialität und einem angenehmen Arbeitsklima im Unternehmen sind also keinesfalls zu unterschätzen. Gehen Sie also am besten selbst mit gutem Beispiel voran, egal ob Sie Chef sind, oder Mitarbeiter.

Studie

Ergebnis einer Studie der Hays-Group in Zusammenarbeit mit StepStone ergab, dass ein schlechtes Arbeitsklima (86%) oder eine schlechte Führungskraft (71%) Mitarbeitende besonders zum Arbeitgeberwechsel veranlassen. ()

Zeigen Sie anderen Mitarbeitenden Ihre Wertschätzung, reden Sie offen und ehrlich mit Kollegen oder Vorgesetzten, ohne dabei verletzend oder besonders negativ zu sein. Lästereien, negative Vorurteile, Unehrlichkeiten, Misstrauen, etc. sind viel zu verbreitet und verpesten nur die Arbeitsatmosphäre

Fühlt sich ein Mitarbeitender wegen einer unangenehmen Arbeitsatmosphäre nicht gut, ist es verständlich, dass sich seine Arbeitsmotivation und Leistung folglich reduziert. Teambuilding Maßnahmen, gemeinsame Aktivitäten oder auch Kommunikationsseminare sind mögliche Schritte hin zu einem motivierten, gut zusammenarbeitenden Team.

von | 09.01.2018

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Bild: Denny Luan / Unsplash

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